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Heißvulkanisation
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Mit Heißvulkanisation oder Heißrunderneuerung wird die formengebundene Vulkanisation eines zu erneuernden Reifens bei einer Temperatur von ca. 160°C bezeichnet.
Der abgefahrene, vorbereitete Reifen (Karkasse) wird hierzu in eine passende Form gegeben, die der Reifengröße entspricht und auch das gewünschte Profildesign enthält. Die Form wird mit unvulkanisiertem Rohgummi ausgefüllt und der künftige Reifen in dieser Vulkanisations- oder Heizpresse bei ca. 160°C geheizt.
Vorteilhaft ist sicherlich der günstigere Rohgummipreis. Auch kann ein optisch schönerer Reifen produziert werden und es lassen sich selbst Diagonalkarkassen erneuern und teilweise größere Reparaturen durchführen.
Jedoch relativieren sich diese Vorteile, betrachtet man, dass für jede Reifendimension und jeden Laufstreifentyp (Profil) eine andere Form benötigt wird. Dies verursacht deutliche höhere Investitionskosten zu Beginn, sowie kontinuierlich durch ständige Produktanpassungen.
Außerdem ist die Heiztemperatur bei 160°C weit weniger Reifen-schonend als bei der Kalterneuerung.
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