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01.12.2010 Reifen Göring stattet Firmenfahrzeuge mit Rettungskarten aus

Pressemeldungen


Jedes Jahr legen die Mitarbeiter der Fa. reifen Göring viele 1000 Kilometer mit einem LKW oder Dienstwagen zurück, ein Vielfaches davon mit den Privatwagen auf dem Weg zur Arbeit. Im Fall eines schweren Unfalls müssen die Rettungskräfte die Insassen so schnell wie möglich befreien können. Hier zählt jede Minute. Um die Sicherheit zu erhöhen, verteilt Reifen Göring an alle Mitarbeiter die ADAC-Rettungskarte.

„Ziel der Arbeitssicherheit ist die Prävention: ‚Wir wollen Unfälle vermeiden!’ Manchmal sind wir jedoch machtlos – wie im Straßenverkehr“, erläutert Harald Gröner von der RWE Arbeitssicherheit. „Dann wollen wir bestmöglich auf schwere Unfälle vorbereitet sein.“

Nach schweren Unfällen sind die Opfer im Wagen oft eingeklemmt und müssen von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Doch ein einheitliches Verfahren gibt es dafür nicht, dafür sind die Fahrzeugtypen zu unterschiedlich. Deshalb hat der ADAC die Rettungskarte entwickelt. Diese zeigt den Helfern, wo an der Karosserie Spreitzer und Schere anzusetzen sind und welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen.

„Die Erkenntnisse unserer ADAC-Unfallforschung belegen, dass durch den flächendeckenden Einsatz der Rettungskarte in Europa jährlich bis zu 2500 Unfalltote verhindert werden können“, erklärt Dr. Reinhard Kolke, Leiter des ADAC-Technikzentrums. „Die Karte gehört so schnell wie möglich in die Fahrzeuge.

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